Ja-Wort in 800 Metern Tiefe

Außergewöhnliche Hochzeiten liegen voll im Trend. Und das nicht ohne Grund. Schließlich will man diesen wichtigen Tag im Leben ja zu einem einzigartigen Erlebnis machen. Das Erlebnis Bergwerk Merkers ist als außergewöhnlicher Trauungsort wie geschaffen; denn es bietet ein nicht alltägliches Ambiente für die standesamtliche Eheschließung. Seit dem Jahr 2008 können sich Paare in rund 800 Metern Tiefe trauen lassen. Viermal im Jahr vergibt das Standesamt Bad Salzungen Termine für die Eheschließung, die im glitzernden Inneren der Kristallgrotte durchgeführt werden.

Doch bis es soweit ist, steht der Hochzeitsgesellschaft eine spannende Tour bevor: „Gemeinsam mit den Gästen und den begleitenden Bergleuten begeben sich die Brautleute als erstes in den Förderschacht, der sie innerhalb von 90 Sekunden in rund 800 Meter Tiefe bringt“, erklärt Silke Happ, die für das Marketing im EBW zuständig ist. Dort steht schon ein Befahrungsfahrzeug bereit, das die Hochzeitsgesellschaft zur Kristallgrotte transportiert, in der ausreichend Platz für die Brautleute, die Standesbeamtin und die Trauzeugen des Paares vorhanden ist. „Die restliche Hochzeitsgesellschaft kann der Zeremonie auf Sitzgelegenheiten live vor der Grotte folgen und verpasst so nichts von der Veranstaltung“, verspricht Happ.

Sobald das frisch vermählte Paar dann aus der Grotte kommt, findet ein vom EBW organisierter Sektempfang für die gesamte Hochzeitsgesellschaft statt. Anschließend heißt es wieder aufsitzen. „Unter Tage erwartet das Paar nach einer etwa fünfminütigen Fahrt eine kleine Überraschung“, erklärt Silke Happ. Denn der Großbunker ist in romantisches Kerzenlicht getaucht. „Wenn die Lieblingsmusik des Brautpaares aus den Lautsprechern ertönt, ist bei den Beteiligten und den Gästen Gänsehaut garantiert“, weiß die Marketing-Frau aus zweijähriger Erfahrung. Eine Lasershow bildet den Abschluss des Programms; danach geht es wieder nach über Tage, wo die Hochzeitsgesellschaft verabschiedet wird.

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