Erlebnis Bergwerk Merkers - Bergbau
- - - - - -
- Erlebnistour   Veranstaltungen   Tickets   Bergbau   Region   K+S Gruppe   Home      Erlebnis Bergwerk Merkers -
- -
-
- -
-
Produkte
Historie
Bergbaulinks
 

Service
Anfahrtsskizze
Kontakt
Download
Broschüren bestellen
Fotoservice

Interaktiv
Gästebuch
Newsletter
Grußkarte versenden
Werbebanner

Impressum
Datenschutz
Druckversion   Druck-Ansicht
 
 
 

Geologie

Das Werra-Fulda-Kalirevier ist mit 1000 Quadratkilometern eine der größten zusammenhängenden Lagerstätten in Deutschland. Es erstreckt sich von Berka im Norden bis südlich von Fulda und erreicht in Ost-West-Richtung seine größte Ausdehnung zwischen Bad Salzungen und Bad Hersfeld.

  Entstehung der Lagerstätten

Das Salzgebirge wird abgedeckt durch den Oberen Werra-Ton, der es über mehr als 200 Millionen Jahre weitgehend vor einer Auflösung durch Grundwasser geschützt hat. Es folgen weitere Gesteine des Zechsteins, bestehend aus anhydritischen, tonigen und kalkig-dolomitischen Mineralien.

Das Deckgebirge im Werra-Fulda-Kalirevier wird von den Sedimenten der Trias (Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper) gebildet, wobei allerdings der Buntsandstein auf weiten Flächen überwiegt.

Lagerstättenentstehung

Entstehung der Lagerstätten

Barrentheorie

"Wie kommt das Salz in die Erde?" Für diese Frage gibt es mehrere wissenschaftliche Erklärungsversuche, von denen die so genannte Barrentheorie - des Geologen Ochsenius - wohl die wahrscheinlichste ist.

Sie besagt in Kürze zusammengefasst:

In der Zechsteinzeit - vor über 230 Millionen Jahren - waren große Teile Mitteleuropas wie auch anderer Regionen von einem Binnenmeer bedeckt, das vom offenen Ozean durch seichte Meerengen (so genannte Barren) weitgehend abgetrennt war. Durch starke Sonneneinstrahlung - damals herrschte in unseren Breiten ein wüstenähnliches Klima - verdunstete das Wasser wie in einer gigantischen Siedepfanne.

Der Salzgehalt des Gewässers erhöhte sich, bis die gelösten Minerale (Karbonate, Sulfate und Chloride) auskristallisierten und auch Schichten kalihaltiger Minerale bildeten. So entstanden zum Teil mehrere hundert Meter mächtige Ablagerungen, die dann während der weiteren erdgeschichtlichen Entwicklung durch wasserundurchlässige Schichten abgedeckt und deshalb vor Wiederauflösung geschützt wurden.

Damit verfügen wir heute über ein Naturprodukt, das die Wärme der Sonne aus reinem Meerwasser zu einer Zeit geschaffen hat, als es noch keine Umweltverschmutzung gab.

-