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Geologie Das Salzgebirge wird abgedeckt durch den Oberen Werra-Ton, der es über mehr als 200 Millionen Jahre weitgehend vor einer Auflösung durch Grundwasser geschützt hat. Es folgen weitere Gesteine des Zechsteins, bestehend aus anhydritischen, tonigen und kalkig-dolomitischen Mineralien. Das Deckgebirge im Werra-Fulda-Kalirevier wird von den Sedimenten der Trias (Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper) gebildet, wobei allerdings der Buntsandstein auf weiten Flächen überwiegt. Lagerstättenentstehung
Barrentheorie "Wie kommt das Salz in die Erde?" Für diese Frage gibt es mehrere wissenschaftliche Erklärungsversuche, von denen die so genannte Barrentheorie - des Geologen Ochsenius - wohl die wahrscheinlichste ist. Sie besagt in Kürze zusammengefasst: In der Zechsteinzeit - vor über 230 Millionen Jahren - waren große Teile Mitteleuropas wie auch anderer Regionen von einem Binnenmeer bedeckt, das vom offenen Ozean durch seichte Meerengen (so genannte Barren) weitgehend abgetrennt war. Durch starke Sonneneinstrahlung - damals herrschte in unseren Breiten ein wüstenähnliches Klima - verdunstete das Wasser wie in einer gigantischen Siedepfanne. Der Salzgehalt des Gewässers erhöhte sich, bis die gelösten Minerale (Karbonate, Sulfate und Chloride) auskristallisierten und auch Schichten kalihaltiger Minerale bildeten. So entstanden zum Teil mehrere hundert Meter mächtige Ablagerungen, die dann während der weiteren erdgeschichtlichen Entwicklung durch wasserundurchlässige Schichten abgedeckt und deshalb vor Wiederauflösung geschützt wurden. Damit verfügen wir heute über ein Naturprodukt, das die Wärme der Sonne aus reinem Meerwasser zu einer Zeit geschaffen hat, als es noch keine Umweltverschmutzung gab. |
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